Digitaler Workshop „Wirtschaftliche Steuerung kommunaler Investitionen“
Die Diskrepanz zwischen dem Investitionsbedarf und den verfügbaren Haushaltsmitteln stellt Kommunen zunehmend vor die Herausforderung, ihre Investitionsvorhaben strategisch zu priorisieren, wirtschaftlich tragfähig zu strukturieren und effizient umzusetzen, um Mittel aus dem Sondervermögen zielgerichtet abrufen zu können.
Gerne laden wir Sie vor diesem Hintergrund zu unserem digitalen Workshop „Wirtschaftliche Steuerung kommunaler Investitionen“ am 1. Oktober 2026 von 10:00 bis 12:00 Uhr ein.
Ziel des kostenfreien Workshops ist es, einen Überblick über die drei zentralen Handlungsfelder der wirtschaftlichen Steuerung kommunaler Investitionen aufzuzeigen:
1. Projektpriorisierung auf Basis von Drittmittelverfügbarkeit
In vielen Kommunen übersteigen die Investitionsbedarfe die verfügbaren Haushaltsmittel deutlich. Eine strategische Steuerung von Investitionen mit einer frühzeitigen Berücksichtigung verfügbarer Drittmittel schafft nicht nur eine gute Entscheidungsgrundlage für Investitionen, sondern bietet die Möglichkeit, die Differenz zwischen dem Investitionsbedarf und den verfügbaren Investitionsmitteln zu verringern. Dies erfolgt durch eine systematische Identifikation potenzieller Förderprogramme und deren Bewertung anhand objektiver Kriterien.
Durch die zusätzliche Berücksichtigung der kommunalen Erfordernisse und Rahmenbedingungen hinsichtlich der Dringlichkeit, Umsetzbarkeit oder der strategischen Bedeutung lässt sich ein Bewertungsergebnis ableiten, auf dessen Basis eine Priorisierung erfolgen kann.
Im digitalen Workshop wird ein mögliches Vorgehen im Sinne einer fördermittelorientierten Investitionsstrategie aufgezeigt und es werden Einblicke in die zugrunde liegende Bewertungs- und Priorisierungsmethodik gegeben.
2. Vergabemodelle
Die Wahl des projektindividuell passenden Beschaffungsmodells ist ein wesentlicher Einflussfaktor für eine effiziente Umsetzung öffentlicher Bauvorhaben. Es bestimmt, wie Planungs-, Bau- und gegebenenfalls Betriebsleistungen strukturiert vergeben und gesteuert werden und wie Verantwortlichkeiten und Projektrisiken zwischen öffentlichem Auftraggeber und Auftragnehmer verteilt werden.
Damit beeinflusst die Beschaffungsart unmittelbar den Koordinierungsaufwand, die Anzahl organisatorischer Schnittstellen sowie die Anforderungen an die Projektsteuerung und das Vertragsmanagement. So wird unter anderem mit einer Gesamtvergabe das Ziel verfolgt, bislang getrennt organisierte Leistungen ganz oder teilweise zusammenzuführen und die Projektverantwortung stärker zu bündeln.
Die Gestaltungsvielfalt, Chancen und Voraussetzungen eines solchen Vorgehens sollen Ihnen in diesem digitalen Workshop vorgestellt werden.
3. Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen als strategisches Planungs- und Steuerungsinstrument
Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen bilden für die öffentliche Hand die maßgebliche Grundlage für den Vergleich von Realisierungs- und Beschaffungsvarianten einer Investition.
Bevor eine Leistung vergeben werden kann, ist eine vorläufige Wirtschaftlichkeitsuntersuchung durchzuführen. Mit ihr werden die voraussichtlichen Lebenszykluskosten vergleichbar und transparent gemacht. Darüber hinaus zeigt sie qualitative Wirkungen für unterschiedliche Zielgruppen auf.
Im Verlauf der Umsetzung ermöglicht die Wirtschaftlichkeitsuntersuchung, ein Vorhaben fortlaufend wirtschaftlich zu steuern.
Wie Sie die Methodik als strategisches Planungs- und Steuerungsinstrument für kommunale Investitionen nutzen können und welche Unterstützung es hierfür gibt, wird Ihnen im digitalen Workshop erläutert.
Unser PD-Workshop richtet sich an Vertreterinnen und Vertreter aus Kommunalverwaltungen, insbesondere aus den Bereichen Finanzen, Hochbau, Liegenschaften sowie Projekt- und Investitionssteuerung, die mit der Planung und Umsetzung kommunaler Investitionsvorhaben befasst sind.
Haben wir Ihr Interesse geweckt?
Dann melden Sie sich gerne rechts unter dem Link an. Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne unter kommunalcockpit(at)pd-g.de zur Verfügung.
Gerne können Sie diese Einladung in Ihren Netzwerken teilen und an interessierte Vertreterinnen und Vertreter aus der Kommunalverwaltung weiterleiten.
Der digitale Workshop wird aus Mitteln des Bundesministeriums der Finanzen finanziert.
An dieser Stelle möchten wir Sie auf die „Datenschutzhinweise nach Artikel 13 DSGVO für Geschäftspartner:innen“ hinweisen, die über die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten und die Ihnen als Betroffene der Datenverarbeitung nach den Datenschutzbestimmungen zustehenden Rechte informieren.
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und den Dialog mit Ihnen!
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