Wirtschaftliche Investitionssteuerung
Drittmittelbasierte Investitionssteuerung: Steuerung kommunaler Investitionsplanung
Kommunen tragen einen Großteil der öffentlichen Bauinvestitionen – und stehen dabei vor einer strukturell schwierigen Haushaltslage. Der kommunale Investitionsrückstand hat mit geschätzten 216 Mrd. Euro im Jahr 2025 einen Rekordwert erreicht. Eine strategische Einbeziehung von Fördermitteln in die Investitionsplanung kann helfen, diese Lücke zu verringern – findet jedoch häufig zu spät und isoliert statt.
Das Beratungsangebot setzt hier an: Für ein definiertes Maßnahmenportfolio werden verfügbare Förder- und Zuwendungsprogramme systematisch recherchiert und anhand gemeinsam festgelegter Kriterien bewertet. Die Priorisierung berücksichtigt dabei sowohl quantitative Aspekte wie die Förderquote als auch qualitative Faktoren wie Erfolgsaussichten, Aufwand der Antragstellung und inhaltliche Zielausrichtung. Die Ergebnisse werden strukturiert dokumentiert und bilden die Grundlage für fundierte Entscheidungen in den zuständigen politischen Gremien.
Ziel ist es, kommunale Investitionsvorhaben nicht als isolierte Einzelprojekte, sondern im Sinne eines ganzheitlichen Portfolioansatzes zu steuern – wirtschaftlich, wirkungsorientiert und abgestimmt auf die jeweilige Haushaltslage. Damit werden Silostrukturen überwunden, Synergieeffekte genutzt und die Handlungsfähigkeit der Kommunen auch unter angespannten Bedingungen nachhaltig gesichert.
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